Vom Guten Hirten
Katholische Kindertagesstätte, Tennstedter Str. 2f, 12249 Berlin, Tel.: 030/ 711 22 73
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Stadtrebellen

Informationen

StadtRebellen - 1 km² x anders Ein Kooperationsprojekt der kleinen baumeister und des Labyrinth Kindermuseum Berlin gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung  Kooperationseinrichtungen Berliner Kindertagesstätten – Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Berliner Grundschulen
Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule Schöneberg – Fachschule Für Erzieher Studierende der Bauhaus-Universität Weimar, Kurs: Architektur und Schule                                         
Z
ur Einführung in das Projekt und um unser Kopfkino in Gang zu bringen schauen wir uns Bücher und Pläne über Städte und deren Entstehung an. Anschließend versuchen wir uns selbst im Städtebau. Nach Plenumsrunden entschließen wir uns zur Planung auf dem Papier, bis wir schließlich gemeinsam unsere „ideale“ Stadt errichten und sie bespielen können.

Zweite Stufe :
unseres Projekts STADTREBELLEN – 1 km² x anders. Wir erkunden unser städtisches Umfeld mit Plänen, Kilometermesser, Stiften, Fotoapparaten und Spraylogo. Was entdecken wir, was uns unbekannt ist, was uns bekannt ist. Was finden wir in unserem Umfeld schön, was finden wir unschön.

Phase 3:
Auswertung unserer Stadtbegehung. Nach dem großen Plenum, in dem wir viel erzählen, reflektieren und planen arbeiten wir unseren Stadtrundgang auf. Die Fotos werden dem Stadtplan zugeordnet und so beschriftet, dass wir unseren Weg zurückverfolgen können. Besondere Merkmale werden eingezeichnet. Aus Tonpapier fertigen die Kinder eine Stadtsilhouette, die ebenfalls den begangenen Weg darstellt. Mit gerolltem Papier versuchen wir uns an ersten dreidimensionalen Bauwerken und mit einem Diktiergerät führen wir Interviews über unsere Stadtbeobachtungen durch.

Phase 4 :

der dreidimensionale Hausbau. Diesmal wollen wir zur Tat schreiten und mit dem Hausbau – denn eine Stadt kennzeichnet sich durch viele Häuser- anfangen. Wie immer, zuerst einen Plan machen (mein Traumhaus) … dann wird gemessen, gesägt, geschliffen, gehämmert und gezangt (naja, die krummen Nägel müssen wieder raus). Eine Gruppe pustet Luftballons auf, mit denen ein Haus gefüllt wird. Mit der Zeit wurden die Bauten immer plastischer. Von Quadrat, Würfel über Rakete zum Haus. Zum Abschluss des Werktags (hier schimmert wieder die ursprüngliche Bedeutung des Wortes durch) wieder ins Plenum und die Werkstücke vorgestellt. Ausbeute: ein Spiel-Haus, viele Zeichnungen von Traumhäusern, jede Menge Luftballons und alle Finger sind noch dran.


Phase 5:

die Zwischenpräsentation: Unsere Anleiterinnen von den „kleinen Baumeistern“ Jessica und Heide koordinieren eine Zwischenpräsentation unseres Projekts im Park, gegenüber des Spinnen-Spielplatzes. Eingeladen sind die Kooperationspartner vom Kindermuseum Labyrinth, ein Fotograf und interessierte Eltern. Dort wollen wir auch die Schüler der St. Hildegardschule treffen, die ihrerseits ebenfalls die Augen offen und die Gedanken geschärft haben, wie wir unser Umfeld schöner machen können. Der Reihe nach: Als erstes müssen die Häuschen abgeseilt werden, weil sich die Treppenhaustür(diese haben wir nicht vermessen) als zu schmal zeigt. So werden die Häuschen mit Jubel im Garten entgegengenommen, zu den Bollerwagen getragen und im großen Tross mit viel Halli und Hallo durch die Straßen gefahren. Zwischendurch unser Logo mit Kreidespray aufgesprüht und weiter geht’s, Richtung Park. Dort warten schon die Schulkinder mit ihren Häuschen. Der Austausch zwischen Schülern und Kitakindern kommt sofort in Gang und die Lage stellt sich so dar:
Die Schüler finden, dass es zu viele Schmierereien und Schmutz an Wänden, Schildern, Spielgeräten und im Park gibt. Sie wollen eine Saubermachaktion initiieren. Gleichzeitig ist ihnen der Spielplatz zu langweilig und sie hätten gerne noch einige „Spielgeräte“ mit denen sie phantasievoll spielen können.
Die Kita Kinder finden die Vorschläge der Schüler prima, haben aber das Bedürfnis nach noch mehr kleinen Spielhäuschen, in die sie sich zurückziehen und in Kleingruppen spielen können.
Nun soll abgestimmt werden, in welche Richtung sich das Projekt ausrichtet. Auf „Los“ soll jeder und jede zu seinem Wunschhäuschen rennen. Das Haus, an dem die meisten Kinder stehen zeigt den Fortgang des Projekts an. Der Gewinner ist: Das SPIELHÄUSCHEN !!

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